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Das historische Torhaus

Im Erdgeschoss des Torhauses zeigen wir eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Torhauses und des Rittergutes Wiederoda.

  • Lindenstraße 11a, 04779 Wiederoda
  • Freitag, Samstag und Sonntag 14:00 – 16:30 Uhr

Geöffnet jeweils nach den Osterfeiertagen bis Ende September; in den Wintermonaten ist das Torhaus witterungsbedingt geschlossen. Ansprechpartner vor Ort: Herr H. Kraft von Wedel.

Geschichte

Das historische Torhaus in seiner heutigen Form ist mit großer Sicherheit 1720 von der Familie von Bünau gebaut worden, im Kern ist es älter. An Nord- und Südseite ist je ein Sandsteinwappen eingelassen; während das nördliche völlig verwittert ist, erkennt man am südlichen noch das Familienwappen der sächsischen Adelsfamilie von Grunrade, die das Rittergut vom 16. Jahrhundert bis zum Verkauf an die verwandte Familie von Bünau zum Lehen hatte.

Vor 1945 wohnte der Inspektor Huhn mit seiner Familie im Torhaus. Nach der Enteignung der Familie Sieber 1945 wurde es als Dorfkonsum, Poststelle und für Wohnungen genutzt. Seit der Wende stand das Kulturdenkmal leer und verkam in 20 Jahren Leerstand zur Ruine.

Zukunft

Die Familie Kraft von Wedel erwarb das Einzeldenkmal von einer englischen Immobilienmaklerin. Mit europäischen Fördermitteln („Bauliche Maßnahme zum Erhalt und zur Belebung des ländlichen Kulturerbes“) gelang es, das Dach zu sanieren. Das Gebäude – eines der letzten Torhäuser von Schlossanlagen in Sachsen – soll in den nächsten Jahren Schritt für Schritt weiter saniert werden.

Das historische Torhaus in Wiederoda

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